Neuer Klang sorgt für professionelle Trauerkultur

- 12.05.2026 - 

Freuen sich über die schnelle und tatkräftige Realisierung des neuen Musikinstruments in der Sulzbacher Leichenhalle (v.l.): Günter Handy (kath. Kirchenchor), Pfarrer Oliver Schüle, Dirigent Robert Faß´und Vorstand Rolf Nohe vom Gesangverein.  Foto: privat.

Quelle: osch

Sulzbach. (osch) Ein neues Musikinstrument für die Begleitung von Trauerfeiern und Gottesdiensten wurde nun jüngst in Sulzbach im Rahmen einer gemeinschaftlichen Aktion von Vereinen, Gruppierungen, Kirchengemeinden und der politischen Gemeinde angeschafft. Die alte Heimorgel, die viele Jahre in der Sulzbacher Leichenhalle ihren Dienst tat, war so in die Jahre gekommen, dass dringend ein Ersatz beschafft werden musste. Auf Initiative von Gemeinderat und Gesangvereinsvorstand Rolf Nohe sowie dem evangelischen Pfarrer Oliver Schüle wurde nun ein neues und mobiles Instrument im Gesamtwert von 1920 Euro angeschafft. Damit ist künftig sichergestellt, dass bei Trauerfeiern eine würdige musikalische Umrahmung stattfinden kann.
Daran beteiligt haben sich neben den beiden Kirchengemeinden, dem katholischen Kirchenchor und dem Gesangverein auch die politische Gemeinde im Rahmen der Vereinsförderungsrichtlinie, sowie zwei Privatpersonen. „Wir sind dankbar, dass dieses Thema nun endlich gelöst ist“, sagten die beiden Initiatoren anlässlich der Aufstellung am vergangenen Wochenende. Mit der Anschaffung des elektronischen Hammerklaviers sei nun ein weiterer Beitrag zu einer professionellen Bestattungskultur geleistet worden. Schon vor gut einem Jahr war im Rahmen des 1250-jährigen Jubiläums eine Totenglocke für über 23 000 Euro realisiert worden. Robert Faß, der Dirigent des katholischen Kirchenchores, konnte sich gleich von der Qualität des Instruments überzeugen: „Das klingt wirklich richtig gut“. Man war sich einig, dass das Instrument für alle kirchlichen und auch sonstigen Belange in Sulzbach eingesetzt werden könne.